Angebote

Ambulante Rehabilitation

Beratung

Ein eigenverantwortliches Leben...

... ... ist grundlegendes Ziel der Ambulanten Rehabilitation. Sie unterstützt die Erhaltung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, trägt zu psychischer und körperlicher Gesundheit bei und befähigt Betroffene, ihren Alltag wieder selbständig zu gestalten.

Ambulante Rehabilitation ist für suchtmittelabhängige Menschen geeignet, die

  1. eine klare Abstinenzentscheidung getroffen haben
  2. Motivation und Krankheitseinsicht besitzen
  3. in stützenden sozialen Bezügen leben
  4. ein bestehendes Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis haben oder für die die Aufnahme eines solchen ein realistisches Ziel ist
  5. keine ausgeprägte (selbst-) destruktive Problematik erkennen lassen
  6. unter keiner körperlichen Krankheit leiden, die den Prozess behindert

Die Vorbereitung und Antragstellung für diese Behandlungsform erfolgt durch die Evangelische Suchtberatung.

Ich arbeitete bei einer Baufirma, wo schon zum Frühstück Bier getrunken wurde. Meinen Alltag ohne Alkohol zu gestalten, war daher für mich ein langer Lernprozess, der ohne die Evangelische Suchtberatung nicht vorstellbar gewesen wäre.

Ehemaliger Betroffener
Am Lebensalltag orientiert

Die Dauer der therapeutischen Behandlung umfasst in der Regel einen Zeitraum von 9 bis 12 Monaten und wird unter den Alltagsbedingungen der Patient/innen durchgeführt. Es besteht somit die Möglichkeit, Konflikte am Arbeitsplatz oder in der Familie unmittelbar aufzugreifen und zu bearbeiten. Neu gemachte Erfahrungen, verbesserte Bewältigungsstrategien und Veränderungswünsche fließen direkt in den Lebensalltag der Patienten ein. Das Therapieangebot umfasst unter anderem medizinische und psychologische Diagnostik, ärztliche Begleitung, psychotherapeutische Gruppen- und Einzeltherapie, allgemeine Sozialberatung, Rückfallprophylaxe, Krisenintervention und soziales Kompetenztraining. Familie und wichtige Bezugspersonen werden miteinbezogen. Für Betroffene mit aktuellen Abstinenzproblemen oder einem belastenden Umfeld gibt es in Kooperation mit der Fachklinik Haus Burgwald eine Kombi-Therapie, welche die jeweils speziellen Vorteile ambulanter und stationärer Therapie kombiniert.

Ziel ist

  • eine dauerhafte und zufriedene Abstinenz,
  • eine Stabilisierung im psychischen, sozialen und körperlichen Bereich,
  • die Sicherung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit.

Kostenträger

Kostenträger sind in der Regel die Rentenversicherungsträger, im Einzelfall auch die Krankenkassen oder das Sozialamt.

Die Ambulante Rehabilitation wird in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Suchthilfeverbund Südhessen durchgeführt. Dieser ist ein Zusammenschluss Diakonischer Suchthilfeeinrichtungen. Ziel ist die Versorgung der südhessischen Region mit ambulanten medizinischen Rehabilitationsangeboten bei Suchterkrankungen.

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